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Wie sieht die gesetzliche Regelung aus?

»In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer
sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen,
jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.
Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder
angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch
frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet,
jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017
entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der
Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern,
es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese
Verpflichtung selbst.« (Bayerische Bauordnung)

Wie und wo installieren Sie Rauchwarnmelder?

Die Montage ist einfach. Sie brauchen keine Fachkraft
dazu.

Rauchwarnmelder gehören an die Zimmerdecke.
Da sammelt sich Brandrauch zuerst.

Bringen Sie den Rauchwarnmelder möglichst
in der Raummitte, in jedem Fall aber 50 cm von
der Wand entfernt an.

Rauchwarnmelder sind einfach mit Schrauben,
Dübeln oder Spezialklebstoff zu montieren.

Die Gerätehersteller liefern nähere Informationen
zusammen mit dem Rauchwarnmelder.

Wichtig:
Bei Mietwohnungen muss der Mieter darauf achten,
dass der Rauchwarnmelder seine Funktion erfüllen
kann. Das Gerät darf zum Beispiel nicht von Möbeln und
Pflanzen verdeckt, überstrichen oder überklebt werden.
Stellt der Mieter fest, dass der Rauchwarnmelder nicht
mehr funktionstüchtig ist, hat er den Vermieter darüber
zu informieren.

In welchen Zimmern montieren Sie Rauchwarnmelder

Gesetzlich vorgeschriebene Mindestausstattung:

Je ein Rauchwarnmelder in Schlafzimmern und
Kinderzimmern.

Rauchmelder sind besonders wichtig, wo Personen
schlafen.

Je ein Rauchwarnmelder in Fluren innerhalb
der Wohnung.

Bei Einfamilienhäusern kann das zum Beispiel
der Bereich der Treppe sein.

Optimale zusätzliche Ausstattung:

Ein Rauchwarnmelder in der Küche.

Rund 30 % der Wohnungsbrände entstehen in
der Küche.

Achten Sie auf ein geeignetes Gerät,
sonst können Kochdämpfe Fehlalarm auslösen.

Rauchwarnmelder in den anderen Wohnräumen,
in Werkräumen, Hauswirtschaftsräumen und
Räumen, in denen eine Brandentstehung denkbar ist.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Achten Sie auf die CE-Kennzeichnung entsprechend
der DIN EN 14604.

Nur solche Rauchwarnmelder dürfen
in Deutschland verkauft und gehandelt werden.

Für Menschen, die den Alarm der Rauchwarnmelder
nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte
mit Lichtsignalanlagen und Rüttelkissen verbunden
werden.

Wichtig:
Rauchwarnmelder können keine Brände verhüten.
Sie können sie aber frühzeitig erkennen und melden.

Was können Sie vorbeugend gegen Brände tun?

Niemals im Bett rauchen

Zigaretten oder Kippen nur in feuerfesten Behältnissen
ablegen

Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen

Elektrogeräte, die beim Betrieb Wärme entwickeln,
nur so aufstellen wie in den Betriebsanleitungen
beschrieben – Lüftungsöffnungen freihalten
Eingeschaltete Elektrogeräte wie Bügeleisen, Herd,
Toaster, Heizdecken, Kaffeemaschinen, Fernseher
und Ähnliches nie unbeaufsichtigt lassen

Brennendes Fett (z. B. in Pfanne oder Fondue-Topf)
nie mit Wasser löschen, sondern mit Deckel, Lösch-oder
Wolldecke ersticken – keine Kunstfaserdecke
verwenden!

Defekte Elektro- und Gasgeräte nur von Fachbetrieben
reparieren lassen

Keine brennbaren Gegenstände in der Nähe von
Elektro- und Gasheizungen oder Kachelöfen ablegen

Zündhölzer und Feuerzeuge kindersicher verwahren

Rauchmelder retten Leben

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15.11.2017
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