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Weihnachtszeit ist Kerzenzeit

01.12.2017

Ausgetrocknete Christbäume und Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher von Wohnungsbränden. Brennende Kerzenlichter auf Tischgestecken und an Tannenbäumen verursachen „alle Jahre wieder“ Sachschäden in Millionenhöhe. Im schlimmsten Fall sind Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden einer Tannennadel bis zum lichterlohen Brennen des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Eine trockene Tanne verbrennt so explosionsartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben. Noch größer ist die Gefahr, die von Adventsgestecken ausgeht. Dieser vorweihnachtliche Kerzenschmuck, der oft schon im November die Räume schmückt, ist bis zum Weihnachtsfest so extrem ausgetrocknet, daß oft schon ein kleiner Funke die Gestecke in Brand stecken kann.
Hier erhalten Sie Tipps im richtigen Umgang mit Kerzen zur Weihnachtszeit

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„Wir sind nicht die Hausmeister“

31.10.2017

Mühldorfer Anzeiger von Heute.
Ein Artikel zum Nachdenken.

Den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren Altmühldorf, Mößling und Mühldorf steht der Grant ins Gesicht geschrieben. Sie werden immer häufiger zu Einsätzen gerufen, die nicht ihre Aufgabe sind. Die Floriansjünger der Kreisstadt sind ehrenamtlich tätig. Auch das scheint in der Kreisstadt bei einigen in Vergessenheit zu geraten.

Mühldorf– Zu Einsätzen gerufen zu werden, die eigentlich keine sind, sondern Aufgabe eines Hausmeisters oder eines Schlüsseldienstes, sorgt bei den drei Mühldorfer Feuerwehren für massiven Ärger. Bei der Mühldorfer Feuerwehr sind bei rund 180 Einsätzen im Jahr rund 80 davon eigentlich überflüssig.

Die Feuerwehr wird zu Türöffnungen gerufen. Dies wäre eigentlich eine Aufgabe für den Schlüsseldienst, aber der kostet, die Feuerwehr kommt für Gotteslohn. Eine Mühldorferin hat gleich zweimal die Feuerwehr gerufen, weil sie sich ausgesperrt hatte. „Die weiß genau, wie sie es machen muss. Der Leitstelle erklärte sie, dass Töpfe auf dem Ofen stehen würden. Als die Tür auf war, konnten wir sehen, dass nichts gekocht wurde“, erzählt Mühldorfs Kommandant Günther Starzengruber.

Dreist auch eine Mühldorfer Hausverwaltung, die die Feuerwehr gerufen hat, weil eine Waschmaschine im Keller getropft hat. „Ihr kommt mir billiger, als wenn ich einen zusätzlichen Hausmeister zahlen müsste“, gab die Frau ehrlich zu.

Nervig ist auch das Warten auf der Autobahn A94 im Mühldorfer Norden. „Die Regelung für den Abschleppdienst wurde neu vergeben. Nach einem Unfall müssen wir warten, bis der Abschleppdienst aus Vilsbiburg kommt und das Fahrzeug mitnimmt. Das kann Stunden dauern“, berichtet die Mößlinger Feuerwehr.

Die Feuerwehr wird auch als Ersatz für einen nicht vorhandenen Brandschutz angefordert. In Mühldorf bei einem großen Fest mit rund 800 Besuchern waren neun Mann von 20 bis 3 Uhr im Einsatz als Brandwache. Der Veranstalter hat seine Brandschutzauflagen in dem Gebäude schon seit Jahren nicht erfüllt. „Wir sind billiger, als wenn er den Brandschutz einbauen lassen würde“, berichtet Starzengruber.

Diese Einsätze untergraben auch die Moral der Aktiven. Zur Türöffnung bei der Frau rückten 20 Mann der Mühldorfer Wehr aus. Zwei machten die Tür auf und der Rest schaute zu.

Das liegt auch an der Alarmierung durch die Leistelle. Abgestufte Einsätze gibt es nicht. Wenn in Traunstein auf den Knopf gedrückt wird, dann läuft das volle Programm.

Bei allen drei Mühldorfer Feuerwehren hat sich der Eindruck verstärkt, dass ihre ehrenamtliche Arbeit nicht mehr geschätzt wird. „Wir können uns dann anhören, dass wir eh bezahlt werden und uns nicht aufregen sollen“, berichtet Michael Göbl. „Viele kommen aus München, die haben überhaupt keinen Bezug zu uns. Die denken es läuft bei uns genau so wie bei der Berufsfeuerwehr in München“, erklärt Günther Starzengruber.

„Einer wollte wissen, was wir als Feuerwehrler eigentlich so verdienen“, berichtet Benjamin Blümhuber,

Mühldorfs Zweiter Kommandant Martin Strasser: „Das wird auch eine Belastung für die Arbeitgeber unserer Aktiven. Wir holen die Leute von der Arbeit weg, damit sie eine Tür aufmachen. Das ist keinem zu erklären oder zu vermitteln. Wir haben Gott sei Dank Arbeitgeber, die unsere Leute unter der Arbeit weglassen, doch das sollte nicht verscherzt werden.“

Alle drei Mühldorfer Wehren stellen fest, dass „sie keine Hausmeister und auch kein Schlüsseldienst sind“.

„Wie wir diese Probleme lösen, ist noch unklar. So kann es aber nicht weitergehen. Wir fordern nur den Respekt und die Achtung unserer ehrenamtlichen Arbeit“, stellte Mühldorfs Feuerwehrvorstand Günther Deißenböck heraus.

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https://www.ovb-online.de/muehldorf/wir-sind-nicht-hausmeister-8889085.html

Quelle: ovb-online.de

FINDEDEINFEUER – Jugend zur Freiwilligen Feuerwehr

21.09.2017

Neue Kampagne zur Gewinnung aktiver Mitglieder für die Jugendfeuerwehren Bayerns.
Zielgerichtete Ansprache der Jugendlichen dort, wo sie sich täglich bewegen: in den sozialen Medien !!

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